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Keramikschornsteine - Mantelstein mit einem keramischen Innenrohr

Was ist ein Keramikschornstein?

Schornsteine wurden in früheren Jahren immer aus Ziegel gemauert. Natürlich hat sich auch der moderne Schornsteinbau weiterentwickelt. Schornsteine die in ein neues Haus eingebaut werden, sind heute meist aus Keramik. Alternativ gibt es Edelstahlschornstein und Leichtbauschornsteine, die wir bereits beschrieben haben.
Bei einem keramischen Schornstein wird die Wärme des Rauchgases nicht mehr an die Schornsteinwandung abgegeben. Bei modernen Kaminen und Kachelöfen sollte das Rauchgas nur noch die Temperatur haben, dass der Schornsteinzug gewährleistet ist. Der Rest der Energie wird zum Heizen an den Raum abgegeben.
Keramische Schornsteine bestehen aus einem Mantelstein und einem keramischen Innenrohr. Beides „arbeitet“ für sich. Der Mantelstein dehnt sich nicht mehr durch Wärme aus, da das Rauchgas maximal das keramische Innenrohr erwärmt.
Durch die Entwicklung der letzten Jahre wurde es möglich auch die Verbrennungsluft des Ofens über den Schornstein zu ziehen. Dies sind sogenannte LAS (Luft-/Abgassystem) Schornsteine. Hier ist das keramische Innenrohr isoliert. Der Mantelstein ist etwas größer so das über den Ringspalt des Schornsteins die Verbrennungsluft zur Feuerstelle geführt werden kann.

Welcher Schornstein ist für mich der Richtige?

Die erste Frage, die hier beantwortet werden muss, wie viele Öfen sollen angeschlossen werden. Wie groß ist die Heizleistung der einzelnen Öfen. Danach berechnet sich der Schornsteinquerschnitt und die wirksame Schornsteinhöhe.
Unter bestimmten Voraussetzungen können bis zu drei Einzelraumfeuerstellen an einen Schornstein angeschlossen werden. Hierfür ist im Vorfeld unbedingt eine Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfeger notwendig. Dieser gibt ihnen Tipps für den Einbau, welches Schornsteinsystem passt am besten und welche notwendigen Brandschutzabstände sind zu beachten.
Eine Schornsteinquerschnittsberechnung kann vom Schornsteinfeger durchgeführt werden. Alternativ kann diese natürlich vom Schornsteinbauer oder dem Hersteller/Lieferant des Schornsteins durchgeführt werden, alternativ auch vom Kachelofenbauer, der ihren neuen Kachelofen/Kamin baut. Mit ihrem Kachelofenbauer können sie auch Details besprechen, wie die Verbrennungsluftzufuhr oder raumluftunabhängige Verbrennung.

Vorteile gegenüber Edelstahlschornsteinen

Baut man ein neues Haus, baut man in der Regel einen keramischen Schornstein ein. Ein keramischer Schornstein hat mehr Gewicht, wie ein Edelstahlschornstein. Dies ist aber bei der Planung eines neuen Hauses kein Problem. Jeder Architekt wird dies berücksichtigen.
Der große Vorteil eines keramischen Schornsteins ist die Haltbarkeit. Im Gegensatz zu Edelstahl ist es völlig korrosionsbeständig und besitzt nicht nur deshalb eine sehr lange Haltbarkeit. Auch die große Abriebfestigkeit trägt zur hohen Lebensdauer bei. Das Material ist Rußbrand beständig.
Außerdem gibt es derzeit für den Anschluss für holzbefeuerte Kachelöfen und Kamine nur im keramischen Bereich Luft-/Abgassysteme. Diese Schornsteinsysteme (LAS) eignen sich vor allem in Häusern, die einen sehr hohen Energiestandard haben.

Montage eines Keramikschornsteins

Vor dem Einbau eines keramischen Schornsteins prüft man zu allererst das Fundament. Trägt das Fundament das Gewicht des Schornsteins oder muss es verstärkt werden.
Danach legt man die Anschlusshöhe des Rauchgasrohres fest. Ein keramischer Schornstein besteht aus einem Mantelstein und einem keramischen Innenrohr. Für das Keramikrohr gibt es fertige Anschlusselemente für das Rauchgasrohr. Die keramischen Elemente haben eine gleichmäßige Höhe. Diese werden in der Regel nicht gekürzt oder geschnitten. Durch die Anschlusshöhe des Rauchrohres und die Höhe der keramischen Rohre ergibt sich die Sockelhöhe für ihren neuen Schornstein. Danach setzt man den ersten Mantelstein und baut die Reinigungstür ein. Es werden, je nach System, die keramischen Rohre gedämmt. Abstandshalter zum Mantelstein werden eingebaut. Danach kommt der nächste Mantelstein und das nächste keramische Rohr. Die Mantelsteine werden in Mörtel gesetzt, die keramischen Rohre werden mit Säurekitt geklebt. Dieser wird vom Hersteller mitgeliefert. Das Passstück für den Rauchrohranschluss darf man natürlich nicht vergessen. Auch die Reinigung des Schornsteins sollte vorher mit dem Schornsteinfeger abgestimmt sein. Zum Schluss wird die mitgelieferte Abdeckplatte verlegt.

Genehmigungen/Zulassungen

Wie Kamine oder Kachelofeneinsätze brauchen Schornsteine entsprechende Zulassungen. Dies ist eine sogenannte CE Zertifizierung die von entsprechenden Institutionen erteilt wird. Die CE-Zertifizierung entspricht heute europäischen Normen. Alle namhaften Hersteller liefern diese Zulassung mit.
Für Fragen rund um ihren neuen Schornstein steht ihr Schornsteinfeger gern zur Verfügung. Dieser ist auch verantwortlich für die Abnahme. Es ist immer von Vorteil, sich vor der Montage eines Schornsteins mit dem Schornsteinfeger in Verbindung zu setzen.

Querschnittsberechnung

Damit man vor dem Kauf eines Keramikschornsteins weiß, welcher der Richtige ist, sollte man den Querschnitt berechnen lassen. Hierfür muss man wissen, welchen Kachelofen oder Kamin man anschließen möchte. Nach den Werten des Kachel- oder Kaminofens berechnet sich der Querschnitt des neuen Schornsteins.
Der Querschnitt kann vom Schornsteinfeger berechnet werden. Gern führt diese Berechnung auch der Schornsteinbauer aus. Natürlich sollte auch eine gute Heizungsbaufirma (für ihre Heizungen) und ein guter Kachelofenbaubetrieb in der Lage sein den Querschnitt zu berechnen.
Sofern sie Fragen rund um ihren neuen Keramikschornstein haben, fragen sie uns. Wir antworten diese unkompliziert und schnell.

Was wäre sonst bei einem Keramikschornstein zu beachten?

Das Wichtigste beim Thema Schornstein ist ihr zuständiger Bezirksschornsteinfegermeister. Sie wissen, dass sie sich einen neuen Schornstein zulegen möchten? Dann rufen sie im Vorfeld ihren Schornsteinfeger an und besprechen sie mit ihm ihre Ideen. Er gibt ihnen Tipps und sagt ihnen was sie beachten müssen.
Auch für den Anschluss eines Kamins oder Kaminofens ist der Schornsteinfeger vorab zu informieren. Mit ihm besprechen sie hier Möglichkeiten zum Anschluss, sowie alle Brandschutzvorschriften. Auch über das Thema Unterdruck im Raum werden sie von ihm informiert.
Ein keramischer Schornstein wird nach dem Einbau verkleidet. Im Regelfall wird der neue Schornstein mit verputzt und gestrichen. Dadurch passt er sich optisch dem Ambiente des Raumes an.

Wir wünschen ihnen viel Freude mit ihrem neuen Keramikschornstein.

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